Istanbul DOs und DON’Ts

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Marie-Kristin
Autor
Marie-Kristin

Istanbul, die Perle am Bosporus! Zwischen Okzident und Orient, eine Metropole mit reicher Geschichte. Eine Stadt auf zwei Kontinenten, die auf jeder Reiseliste ganz oben stehen sollte. Damit ihr das Meiste aus einem Trip nach Istanbul herausholt, haben wir hier ein paar Istanbul DOs und DON’Ts für Euch zusammengestellt!

DO: Besuche die Asiatische Seite
Eine Tour in den asiatischen Teil der Millionenmetropole werdet ihr bestimmt nicht bereuen! Am besten nehmt ihr eine Fähre, die euch über den Bosporus bringt und genießt dabei die tolle Aussicht über Istanbul (schon alleine dafür lohnt sich nämlich der Ausflug!). Die asiatische Seite strotzt ebenso an Lebensfreude wie die europäische, ist dabei aber weniger überfüllt, da sich viele Besucher gar nicht die Mühe machen, in diesen Teil zu fahren – obwohl man gerade hier das wirkliche Istanbul kennen lernt.

Hagia Sophia mosque, Istanbul, Turkey.

DON’T: Auf ausgetrampelten Pfaden wandeln
Geht euren eigenen Weg! Natürlich sollte man die typischen Sehenswürdigkeiten der Metropole auf zwei Kontinenten nicht außen vorlassen, aber wenn ihr neue Wege erkundet, außerhalb der Altstadt, bekommt ihr viel mehr oder neue Seiten der Stadt zu sehen. Besucht zum Beispiel die griechischen oder armenischen Gebiete wie Balat oder Fener. Wer weiß, vielleicht führen dich kleine verwunde Gassen zu einer wunderschönen orthodoxen Kirche direkt neben einer ottomanischen Moschee, eine Kombi die du so wahrscheinlich selten wieder finden wirst.

DO: Ein paar Wörter Türkischen lernen
Wenn man ein anderen Land und Kultur besucht, ist es wohl ratsam, wenigstens ein paar Grundkenntnisse der Sprache parat zu haben. Oft bringt einem der Willen die Einheimischen zu verstehen schon weiter, aber ganz sicher bringt es Sympathien! Hier eine kleine Auswahl:

  • Hallo! –Merhaba!
  • Auf Wiedersehen! (sagt der, der geht) – Allaha ısmarladık
  • Auf Wiedersehen! (als Gegengruß) – güle güle
  • Danke! – teşekküler
  • Ja – evet
  • Nein – hayır
  • Entschuldigung! – özür dilerim !
  • Ich kann kein Türkisch.- Türkçe bilmiyorum.
  • Können Sie Deutsch? – Almanca biliyor musunuz?
  • Ich verstehe nicht. – anlamıyorum

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DON’T: Kaufen, ohne vorher um den Preis gefeilscht zu haben
Zu jedem Istanbul-Trip gehört ein Ausflug auf einen der zahlreichen Bazare! Da wäre zum Beispiel der Grand Bazaar der sich in einem Gassen-Labyrinth auf ingesamt 31.000m² erstreckt. Da kann man leicht mal die Orientierung verlieren! Der große Bazar kann gut und gerne als das älteste Kaufhaus der Stadt bezeichnet werden. In nun mehr 550 Jahren, die der Markt schon existiert, ist er mittlerweile auf 4.000 Geschäfte angewachsen. Jeden Tag tummeln sich hier circa eine halbe Millionen Besucher und Einheimische, beeindruckend! Ursprünglich war der Basar Handelsort für edle Stoffe, Antiquätten und Edelsteine. Heute nicht mehr unmöglich zu finden, sind sie doch weniger geworden. Traditionell sind die Händler nach Branchen angesiedelt, die Straßennamen helfen euch hier weiter (Schmuck findet ihr zum Beispiel auf der Terzi-Basi-Straße). Und selbst jene, die meinen, nicht verhandeln zu können, lernen es hier gezwungenermaßen. Denn wer nicht feilscht, zahl gerne mal einen viel zu hohen Preis. Also keine falsche Schüchternheit und feilscht was das Zeug hält!

DO: Türkische Speisen kosten
Keine Scheu, zu jedem Trip gehört es, mindestens ein wenig der lokalen Speisen zu kosten! Und Instanbuls Street Food gehört zu den Besten der Welt und ist wirklich an jeder Ecke zu finden. Probiert etwas von den zahlreichen Straßenständen, zum Beispiel midye dolma (gefüllte Muscheln) oder Gözleme ( türkische Crepes). Nicht so deins? Wandere einfach zum nächsten Stand – dort wirst du bestimmt fündig!

Ihr könnt nicht mehr still halten und wollt jetzt Istanbul auf eigene Faust erkunden? Dann bucht jetzt euren Trip in die Metropole am Bosporus!