Hong Kong DOs and DON‘Ts

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Marie-Kristin
Autor
Marie-Kristin

In Hong Kong treffen nicht nur Ost und West aufeinander, sondern auch Tradition und Moderne. Ein Ort, der für uns Reisende viel Vertrautes bietet, aber auch viel Fremdes und Spanendes aufzeigt. Hier ein paar Tipps und Tricks für dich, was du im Duftenden Hafen (wörtliche Übersetzung von “Hong Kong”, kantonesischen Aussprache Heunggong) tun und was lieber lassen solltest…

DON’T: The Peak auslassen, weil du nicht anstehen möchtest

Ja, The Peak ist wohl das meistbesuchteste Ausflugsziel in Hong Kong und man muss eine nicht so geringe Wartezeit auf sich nehmen, nicht nur um mit der Peak Tram dorthin zu gelangen, sondern auch, um wieder nach Hong Kong hinunterzufahren. Aber lass dir eins gesagt sein: Es lohnt sich! Der Ausblick von hier oben ist einfach atemberaubend! Bei gutem Wetter hat man einen fantastischen Ausblick über die Insel mit der tollsten Skyline der Welt, den Hafen, Tsim Sha Tsui und sogar den grünen Hügel der New Territories. Kleiner Tipp (von jemanden der zwar gefangen war vom Ausblick über Hong Kong, aber dort fürchterlich gefroren hat): Am Peak kann es sehr, sehr windig werden, was man unten in der Stadt nicht erahnt. Also nehmt euch Sachen zum Überziehen mit!

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DO: Achtung Kantonesisch !

Sowas wie „Chinesisch“ gibt es als Sprache eigentlich nicht. Eher gibt es eine Vielzahl von Sprachen. Wie den meisten von uns wohl geläufig ist, ist Mandarin die offizielle Sprache des Landes und wird auch in den meisten Teilen des Landes gesprochen.  Doch Achtung: in der Sonderverwaltungszone Hong Kong ist die offizielle Amtssprache nämlich Kantonesisch! Auch wenn viele der Bewohner Mandarin in der Schule lernen, werden sie es trotzdem nicht sehr schätzen, wenn du probierst mit ihnen auf diesem Wege zu kommunizieren. Also bleib beim Kantonesisch oder für die, die auf diesem Gebiet nicht ganz so bewandert sind (was wohl der größte Teil von uns sein dürfte), einfach beim Englischen.

Hier noch ein paar Basics, um sich gut durch den Großstadtdschungel namens Hong Kong zu schlagen:

Hallo- Lei Ho
Danke – Ng Goi
Tschüss – Bai baai
 

DON’T : Spucken!

Einem alten Aberglaube zur Folge, hält das Spucken böse Geister ab. Aber Hong Kong ist nicht wie das restliche China. Das Spucken war in Hong Kong schon immer weniger toleriert aber nach der SARS- Pandemie 2003 ist dies hier strikt verboten und wird mit einer empfindlichen Strafe von bis zu 5000 (circa 500€ ) Hong Kong Dollar geahndet. Das Geld kann man beim besten Willen besser ausgeben!

DO: Big Buddha sehen

Höher, schneller… größer! Eins war das Po Lin Kloster ein unbekanntes, unberührtes Fleckchen Erde auf der Lantau Insel. Dies änderte sich schlagartig als Anfang der 90er Jahre die riesige (34m um genau zu sein) Tian Tan Buddha Statue errichtet wurde. Die weltweit größte in sitzender Haltung freistehende Buddastatue richtet ihren Blick gen Norden über das chinesische Volk und zieht Pilger aus Asien und der ganzen Welt an. Besucht den Tian Tan Buddha und lasst euch in seinen Bann ziehen!

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DON’T : Auf der faulen Haut ausruhen!

Klar, Sightseeing ist anstrengend und kann sicherlich auch als äußerst sportliche Aktivität ausgelegt werden! Aber im Urlaub gar keinen Sport machen? Das gibt es hier nicht!  Man mag es im ersten Moment nicht glauben, aber auch in Hong Kong kann man sich sportlich betätigen (abgesehen vom vielen spazieren gehen durch die Stadt natürlich). Hong Kong ist nicht nur ein Großstadtdschungel und besitzt eine der schönsten Skylines der Welt, auch drum rum gibt es allerhand zu erleben! Geheimnisvolle Wälder, einsame Strände (dazu später mehr), Vulkanlandschaften und einen Drachenrücken. Einen Drachenrücken? Ja, richtig! Packt eure Wanderschuhe ein und ab geht es! Um den Drachenrücken zu erklimmen startet ihr an der Shau Kei Wan MTR Station und folgt der Route über den Wan Cham Skan, Shek O und den Shek O Country Gipfel bis zu seinem Ende an der Tai Long Wan. Eine tolle Gelegenheit, ein paar Stunden aus der Metropole rauszukommen und Natur pur zu genießen.  Wem das noch nicht genug ist: geht surfen! Auch dies überrascht vielleicht im ersten Moment. Wenn die Taifune aufkommen, bilden sich vor Hong Kong Buchten ideale Surfbedingungen. Etwa eine halbe Stunde außerhalb der Stadt befindet sich der Sai Kung Country Park, wo man sich am Wellenreiten (oder Kajak fahren) versuchen kann. Also runter von der Hotelcouch!