Berlin-Tipps von Berlinern Teil 4

Berlin Tipps4
Juliane
Autor
Juliane

Wir lieben Berlin! Mit all ihren Ecklen und Kanten, ihren glamour√∂sen und weniger schicken Ecken – die Hauptstadt ist auf alle F√§lle eine ganz aufregende Metropole, die jederzeit und immer eine Reise wert! Am besten, ihr seht Berlin durch die Augen der Menschen, die dort wohnen – so wie wir von SURPRICE Hotels!¬†¬†Egal ob Urberliner oder ganz frisch in die Stadt gekommen ‚Äď wir sagen euch, was ihr wirklich sehen solltet. Ganz pers√∂nliche Berlin-Tipps von Berlinern! In unserem vierten und letzten Teil mit Werkstudentin Social Media Marie, Manager Strategic Partnerships Ina und Manager Social Media Juliane.

Berlin-Tipps von Berlinern Teil 4: Marie

MarieK1

1)      Was findest du an Berlin besonders schön? Hast du einen Lieblingsort?

Die Vielseitigkeit macht Berlin aus. Man kann N√§chte durchfeiern in Clubs, Shoppen bis zum Abwinken, in den verr√ľcktesten L√§den Kulinarisches testen oder Altbew√§hrtes schmausen, an der Spree in der Sonne liegen, √ľber M√§rkte schlendern, unz√§hlige kulturelle Ausfl√ľge machen und so ziemlich jeden Typ Mensch treffen.

Am liebsten bin ich im Bezirk Friedrichshain. Dort f√ľhle ich mich zu Hause und kenne mich aus. Besonders gern bin ich zum Entspannen aber auch an der Spree. Das kann man super in der N√§he des Monbijouparks tun, aber auch etwas abgelegener in der Rummelsburger Bucht.

2)¬†¬†¬†¬†¬† Welche f√ľnf Dinge sollte jeder Berlinbesucher unbedingt gesehen oder erlebt haben?

  • - T√ľrkenmarkt Maybachufer
  • -¬†Falafel essen am ‚ÄěBoxi‚Äú (Sanabel, Gabriel-Max-Stra√üe 16)
  • - einen Abend im Simon-Dach-Viertel bzw. eine Partynacht Revaler Stra√üe
  • - Flohmarkt (Mauerpark oder andere)
  • - ein Konzert besuchen (Columbiahalle, Lido, Postbahnhof o.a.)

3)¬†¬†¬†¬†¬† Nenn‚Äė uns drei deiner Lieblingsl√§den, -clubs, -restaurants oder -caf√©s in Berlin! Warum hast du diese so gern?

- TRANSIT: Im TRANSIT gibt es fabelhaft leckeres und gesundes Essen. Es ist ein Thai and Indonesian Restaurant. Das Besondere ist, dass man sich viele kleine Gerichte aussuchen und praktisch alles mal austesten kann. Das Restaurant ist meist sehr gut besucht, aber es gibt zwei Standorte. Einen in der Sonntagsstraße nahe dem Ostkreuz und einen beim Rosenthaler Platz. Mein Favorit ist der Laden in der Sonntagstraße. Alles ist dort in Rot eingerichtet und die Decke hängt voller Vogelkäfige. Ziemlich trashig. Die kleinen Gerichte, sogenannte Bowls, klingen oft sehr experimentierfreudig, aber haben mir bisher alle herausragend gemundet. Zusammen mit Freunden und einem leckeren hausgemachten Eistee, kann man sich so ein kleines asiatisches Tapas zusammenstellen. Herrlich!

- Prachtmädchen: Ein typischer kleiner Friedrichshainer Laden, der den Traum zweier Freundinnen wahr machte. Dort kann man super nach Dingen stöbern, die nicht jeder Dritte trägt. Mein Favorit: die bunten Portemonnaies!

- MONTOYA:¬†Das MONTOYA ist mein Lieblings-Friseur. Die Inhaber Erikas und Yves haben dort eine Atmosph√§re im Boh√®me-Industrial-Style geschaffen. Der Laden ist tags√ľber Livingroom, Friseur und Caf√©, abends Bar und Club und 24 Stunden lang eine Galerie f√ľr K√ľnstler, die in Berlin Fu√ü fassen wollen. Hier hei√üt es einfach nur Wohlf√ľhlen!

4)¬†In Berlin l√§sst es sich ja so richtig g√ľnstig weggehen ‚Äď kannst du uns Tipps f√ľr richtig tolle Cocktail-Bars geben?

Richtig g√ľnstig kann man meistens in indischen Restaurants Cocktails trinken. Davon gibt es unz√§hlige im Simon-Dach-Viertel. Die Happy Hour im ZEITLOS¬†ist auch empfehlenswert. Dort ist alles in Beach-Optik eingerichtet, man l√§uft sogar √ľber Sand und man bekommt 2 Cocktails f√ľr den Preis von 1.

Etwas edler und teurer kommt da das THE GRAND¬†daher. Hier bekommt ihr aber auch nicht einfach nur einen schn√∂den Cocktail hingestellt. Die Barkeeper ma√üschneidern die Getr√§nke f√∂rmlich auf ihren Gast und machen aus jedem Handgriff eine professionelle Show. Die Bar ist elegant im Vintagestil eingerichtet und hat im Obergeschoss sogar eine Tanzfl√§che. Von au√üen w√ľrde man nie darauf kommen, dass sich ein so tolle Szene dahinter verbirgt. Ein absoluter Geheimtipp!

Berlin-Tipps von Berlinern Teil 4: Ina 

Ina1

1)      Was findest du an Berlin besonders schön? Hast du einen Lieblingsort?

Definitiv der Prater- oder Pfefferberg-Biergarten, auch wenn beide mittlerweile v√∂llig √ľberlaufen sind. Au√üerdem ist die Vielfalt an Seen wie dem Schlachtensee (sch√∂ner Biergarten & Fischrestaurant), dem Wei√üensee (sch√∂n f√ľr Schwiegereltern-Besuch) oder dem Tegeler See (zum Bootfahren!) wohl einzigartig in einer Hauptstadt. ¬†Au√üerdem sind an Berlin das Freiluftkino Friedrichshain und die Sp√§tis (!!!) grandios.

2) ¬† ¬† ¬†Deine Berliner Top5 f√ľr alle Besucher?

  • 1. Bootsfahrt auf der Spree
  • 2. Museumsinsel
  • 3. Hackesche H√∂fe
  • 4. Lesed√ľne im SO36/ Kantinenlesen in der KB
  • 5. Tanzen & Konzerte im Astra Kulturhaus
  • 6. ne Curry bei Konnopke oder ne Kettwurst an der U-Sch√∂nhauser Allee
  • 7. und generell die Restaurants in der Raumerstra√üe im Prenzlauer Berg (oder rund um Simon-Dach-Str. wenn man ins Astra will)

Upps…mehr als 5 :)

3)      Und jetzt bitte drei deiner Lieblingsläden, -clubs, -restaurants oder -cafés in Berlin! 

  • - Riva Bar (Dircksenstr.) und X Bar (Raumerstr.) mit den besten Barkeepern der Stadt
  • - Cookies Cream: vegetarisch extravagant essen und hinterher ins Cookies zum Tanzen
  • - Brel am Savignyplatz: franz√∂sisch aber lecker und nicht so anstrengend wie die Paris Bar

4) ¬† ¬† ¬†Niemand l√§uft stylisher durchs B√ľro als Du¬†! Wo lassen sich tolle Mode-Schn√§ppchen in Berlin schie√üen?

Lokale Schn√§ppchen? Naja, nur wenn Flash Sale ist (Lala war super) ansonsten sind die √Ėffnungszeiten gegen mich (Ein Hoch auf Online Shopping!). Gehen wir mal von City Ost nach City West, dann:

a) Hackescher Markt: F√ľr Upscale-Vintage zu Rianna; Abstecher zu Lala in der Mulackstr. und Das Neue Schwarz (wieder Vintage) & asiatisches Mittag bei Monsieur Vuong oder Mamecha- asiatisch geht tats√§chlich auch ohne Glutamate.

b) Gendarmenmarkt: ‚ÄěThe Corner‚Äú f√ľr 3.1 Philip Lim, Celine und Givenchy.

c) ¬†Friedrichstra√üe: Departmentstore Q206 f√ľr Beautyprodukte von By Terry, Korres und meinen Lieblingsparf√ľmeur Frederic Malle plus Mode und Lifestyle. Dazu gibt es im Untergeschoss ein Outlet wo man auch mal Marc Jacobs, Victoria Beckham und¬† Bottega Veneta zum Sale-Preis findet. Gegen die Unterzuckerung unbedingt die Macarons von Fr√©d√©ric Cassel im Lafayette essen und f√ľr zuhause Mariage Fr√®res ‚Äď Sakura White Tea mitnehmen.

d) Kudamm, ab Olivaer Platz: High End & der wirklich beste Kundenservice in ganz Berlin bei Chanel; noch und etwas weiter die Stra√üe runter hat Budapester Schuhe ein nettes Outlet am Kudamm mit Chloe, Dolce & Gabbana & Jimmy Choo. Auf dem Weg ein French Mocca oder Kusmi Tee in der Berliner Kaffeer√∂sterei ¬†und ab zu den High Street Marken wie Zara, & other stories und Uniqlo und dem KadeWe (das am Wochenende leider v√∂llig √ľberlaufen ist).

Berlin-Tipps von Berlinern Teil 4: Juliane 

Juliane1

1)      Was ist am schönsten an Berlin?

Am sch√∂nsten an Berlin ist, dass es zu Hause ist! Ich bin echte Berlinerin, im Prenzlauer Berg aufgewachsen, habe den Mauerfall miterlebt, den ganzen Wandel der Stadt danach, bin k√ľrzlich von Ost nach West gezogen und freue mich nach jeder Reise wieder, hier anzukommen. Ich verstehe absolut, dass es vielleicht gr√∂√üere, buntere, stylishere oder sauberere (√§hem…) St√§dte geben mag als Berlin – z√§hlt aber alles nicht, denn Berlin ist zu Hause!

Die Frage nach einem Lieblingsort ist sehr, sehr schwieirg…puh! Ich mag den Potsdamer Platz sehr gern, weil er f√ľr mich ein tolles Symbol des Zusammenwachsens von Ost und West ist – da stand vor 25 Jahren absolut nichts! Wahnsinn! Richtig wohl f√ľhle ich mich auch √ľberall dort, wo ich Sport erleben, sehen oder machen darf: Marathon, Krumme Lanke oder nat√ľrlich mein hei√ügeliebter Rugybverein.

2)¬†¬†¬†¬†¬†¬†Welche f√ľnf Dinge sollte jeder Berlinbesucher unbedingt gesehen oder erlebt haben?

Beim ersten Besuch: Brandenburger Tor inkl. Unter den Linden, Potsdamer Platz, Museumsinsel, die sogenannte Br√ľckentour mit einem Boot auf der Spree, und nat√ľrlich hoch auf den Fernsehturm. Letzteres am besten gleich am ersten Tag, da kriegt man einen prima √úberblick √ľber die Stadt und die Lage von allen m√∂glichen Sehensw√ľrdigkeiten.

Beim Wiederkommen: Jetzt wo die Basics abgehakt sind, gibt es so, so viel mehr und Spezielleres zu entdecken: eine Tour mit den Berliner Unterwelten, eine Currywurst bei Konnopke in Prenzlauer Berg genie√üen (die hab’ ich als Kind da mal neben Harald Juhnke gegessen), eine der lauen Sommern√§chte durchfeiern und im Morgengrauen zum Hotel radeln, eines der vielen tollen Berliner Sportteams anfeuern, sich ein paar Tage einem der vielen Festivals in Berlin hingeben.

3)      Und nun drei Lieblingsläden, -cafés oder -clubs, bitte:

Auch hier ist die Beschränkung sehr schwer, aber schauen wir mal:

- Die Zuckerfee Berlin in Prenzlauer Berg: Eines der besten und sch√∂nsten und √ľberhaupt leckersten Fr√ľhst√ľcke Berlins bekommt ihr hier. Der Berliner an sich geht ja sonnstags gern brunchen und generell sehr gern fr√ľhst√ľcken. Aber hier gibt es Waffeln, Pancakes und Croissants hausgemacht! Und die Fr√ľhst√ľcke tragen Namen wie “The Sugarplum fairy” oder “Englishman in New York” – hinrei√üend! Am besten reservieren, der Laden ist klein.

- Zsa Zsa Burger in Sch√∂neberg: Die Diskussion, wo man in Berlin den besten Burger bekommt, wird leidenschaftlich und endlos gef√ľhrt. Es gibt viele tolle Burgerl√§den in der Hauptstadt, aber dieser hier ist mein pers√∂nlicher Favorit! Warum? Super leckere Burger in klassisch oder kreativ, toller Service, hausgemachte Mayonnaise und so richtig, richtig gute, frische, perfekte Cocktails. Nom nom!

- August Fengler in Prenzlauer Berg: was hab’ ich hier schon f√ľr legend√§re N√§chte durchgefeiert! Das Fengler ist auf den ersten Blick eine Bar, aber auf den zweiten entdeckt man die zwei kleinen aber feinen zus√§tzlichen R√§ume: unten gibst Kicker und Tischtennis, oben neben der Bar einen kleinen Raum, der als Tanzfl√§che dient, mit DJ und allem. Immer voll, immer lustig und wenn man fr√ľh halb f√ľnf nochmal zu Soul oder 80s Pop (wechselnde Stile, checkt die Homepage) mit zwanzig anderen Nachtschw√§rmern weitertanzen will, geht im Fengler noch immer was. Ich mag einfach diese typischen Berliner Bars, wo man auch tanzen kann, mehr als reine Clubs. Das August Fengler ist da mein Lieblingstipp!

4) Mit der Theaterszene in Berlin kennst du dich prima aus – wen oder was sollte man nicht verpassen?

Zum einen die Opernh√§user: Da Berlin lange quasi eine doppelte Stadt war, gibt es hier den gro√üen Luxus von drei Opernh√§usern, wenn man die kleine eher ¬†zeitgen√∂ssisch ausgerichtete Neuk√∂llner Oper hinzuz√§hlt sogar vier. Die Staatsoper mit Generalmusikdirektor Daniel Barenboim kennen die meisten, hier sind besonders die zeitgen√∂sssichen und modernen Inszenierungen zu empfehlen, “Zauberfl√∂te” kann jeder… :) Seit der letzten Spielzeit hat sich zudem die Komische Oper zum Publikumsliebling gemausert, zu verdanken vor allem dem neuen Intendanten Barrie Kosky, der frischen Wind ins Haus gebarcht hat . Die hier vergangenes Jahr erstmnals aufgef√ľhrte, sensationelle Inszneierung der “Zauberfl√∂te” ist nun tats√§chlich etwas ganz Besonderes, da sie mediale Projektion und Oper witzig und visuell beeindruckend verbindet. Hingehen! (Und ich sage das, obwohl ich nicht mal Mozart mag…)

Zum anderen die Festivals der Berliner Festspiele: das allj√§hrliche Theatertreffen im Mai und das internationale Foreign Affairs im Juni und Juli versammelt das Allerbeste und Frischeste, was es auf den deutschsprachigen bzw. internationalen B√ľhnen im Augenblick gibt. Ihr m√ľsst gar nicht durch die Welt fahren, um all das zu sehen, ihr m√ľsst nur nach Berlin!