Shoppingparadies Bangkok

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Bangkok, das sind 8 Millionen Menschen in einer riesigen Metropole. Unzählige TukTuks, die sich durch den chaotischen Straßenverkehr quälen. Beeindruckende Tempel und Sehenswürdigkeiten. Aber vor allem ist Bangkok ein echtes Shoppingparadies.

Wer jetzt denkt „Pah… shoppen… da kriegen mich keine 10 Pferde zu.“, dem sei gesagt: in Bangkok muss man schon ein sehr hartgesottener Shoppingmuffel sein, um nicht mit vollen Taschen wieder nach Hause zu fahren. Und ihr könnt mir glauben: mein Shoppingmuffel (alias mein Freund), der normalerweise wirklich nur im äußersten Notfall ein Ladengeschäft betritt, war in Bangkok kaum zu bremsen.

Ob das nun an der Atmosphäre der zahlreichen Marktstände, am Spaß am Preis Verhandeln oder an der unglaublichen Auswahl liegt, kann ich euch gar nicht so genau sagen. In jedem Fall möchte ich heute die Chance nutzen, euch ein paar der schönsten Shoppingecken von Bangkok vorzustellen.

 Khaosan Road

Die Khaosan Road ist eine 400m lange Straße im Stadtteil Banlamphu. Sie liegt nordöstlich des Königspalastes und in der Nähe von China Town. Früher war diese kleine Straße vor allem bei Backpackern beliebt. Im Film „The Beach“ streift Leonardo DiCaprio durch exakt diese Straße – nur das Hostel aus dem Film, liegt nicht wirklich in der Khaosan Road.

Mittlerweile ist die Straße eine etablierte Sehenswürdigkeit in Bangkok. Ab ca. 18 Uhr wird die Khaosan Road für den normalen Straßenverkehr dicht gemacht. Dann werden die Straßenstände aufgebaut. Zwischen zahlreichen Hotels, Gästehäusern und Bars sind wir die Khaosan Road mehrfach auf- und abgelaufen. An den Marktständen gibt es die üblichen Souvenirs: zwischen  Kleidungsstücken, Elektronik und Mini-Elefantenfiguren, konnten wir hier so richtig stöbern.

Khaosan Road

Währenddessen hatten wir immer wieder den leckeren Geruch von thailändischem Essen in der Nase. Die zahlreichen Straßenstände laden zum Probieren der exotischen Köstlichkeiten ein. Mein Freund hat sich sogar an einen Skorpion gewagt und behauptet, er sei echt lecker gewesen.

Eine Besonderheit der Khaosan Road wird erst bei zunehmender Dunkelheit deutlich und durfte leider nicht fotografiert werden: im Angebot vieler Läden sind auch täuschend echte Kopien von Ausweisen und Zertifikaten. Wer noch eine neuen Führerschein, eine Bahncard oder vielleicht doch lieber ein Universitätsdiplom mit nach Hause nehmen möchte, wird hier fündig. 

Hinkommen: mit Bus, Taxi oder Tuk Tuk.

Wir haben das Tuk Tuk genommen, was in den Straßen von Bangkok eine sehr spannende Erfahrung war. Aufgepasst Touristenfalle: viele Tuk Tuk Fahrer bieten an, euch für nur 10 Baht noch schnell eine Stunde durch die Stadt zu fahren und danach dann zu eurem eigentlichen Ziel. In der Zwischenzeit werdet ihr an diversen Shops abgesetzt, in denen ihr dann Geld lassen sollt, damit der Tuk Tuk Fahrer eine Prämie bekommt. 

Klamottenstand Khaosan Road

Night Market zwischen Silom Road und Surawong Road

Zwischen der Silom Road und der Surawong Road befindet sich einer der vielen Nachtmärkte Bangkoks. Täglich von ca. 18 bis 24 Uhr könnt ihr hier durch die Marktstände streifen und eure Verhandlungskünste trainieren.

Nach dem Besuch der Khaosan Road haben wir hier zugegebenermaßen an vielen Ständen die gleichen Dinge entdeckt, die wir schon von anderen Marktständen kannten. Zwischendrin haben wir aber auch immer Stände gefunden, die tatsächlich Unikate angeboten haben, welche wir so noch nirgendwo anders gesehen hatten.

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Das Besondere am Night Market in der Silom Road ist jedoch die Nähe zum Vergnügungsviertel Patpong.  Wer hier eine Atmosphäre wie in Amsterdam erwartet, wird allerdings enttäuscht. In der Straße gibt es zwar zahlreiche GoGo-Bars, wir fanden es dort jedoch sehr sehr ruhig. Das Einzige, was uns immer wieder daran erinnert hat, dass wir uns in der Nähe der Amüsiermeile befinden, waren die Verkäufer, die uns alle Nase lang einen Besuch in den berühmten „Ping Pong Shows“ andrehen wollten. Ein deutliches „No, thank you!“, hat jedoch meistens geholfen. ;-) 

Hinkommen: mit der grünen Skytrain Linie bis zur Station „Saladaeng“ fahren, dann landet ihr quasi direkt an den ersten Marktständen. 

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Siam Paragon

Neben den zahlreichen Märkten, gibt es in Bangkok auch riesige Shoppingzentren. Das 500.000m² große exklusive Einkaufszentrum „Siam Paragon“ ist eins davon und hat vor allem tagsüber einen großen Vorteil: es ist klimatisiert. ;-)

Im Siam Paragon findet ihr eine riesige Anzahl an (Luxus-)Boutiquen, aber auch Technik, Spielzeug und Autos (die richtig teuren Marken versteht sich). Allein um diese Luxus-Atmosphäre live zu erleben, lohnt sich ein Besuch. Gefühlte Stunden hätte ich außerdem in der riesigen Food-Mall verbringen können. Hier gibt es so viele Köstlichkeiten und lecker aussehenden Sachen – da hätte ich mich am liebsten einmal quer durchgefuttert ;-)

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Siam Tower

Torten Siam Center

Neben den Shoppingmöglichkeiten bietet das Siam Paragon natürlich auch ein großes Unterhaltungsprogramm: Kinos, ein Bowlingpark und Madam Tussaud’s sind in dieser riesigen Anlage untergebracht. Außerdem befindet sich im Untergeschoss die Siam Ocean World – eines der größten Aquarien Südostasiens.  In dieser Unterwasserwelt könnt ihr nicht nur ca. 30.000 Tierarten entdecken, die Mutigen können hier sogar einen Tauchgang mit Haien wagen. 

Hinkommen: mit der grünen Skytrain Linie bis zur Station „Siam“ fahren.

Unser Fazit für das Shoppingparadies Bangkok fiel sehr eindeutig aus:

Wir waren sehr sehr froh, dass Bangkok die letzte Station unserer Rundreise durch Thailand war. So konnten wir uns ohne schlechtes Gewissen einen dritten Koffer zulegen (den wir ja nur noch mit zurück nach Deutschland nehmen mussten). Wir haben uns dem Shoppingrausch hingegeben und die Kreditkarten glühen lassen. Auf der Heimreise mussten wir keine Thailändischen Baht mehr mit zurück nehmen. Und noch dazu, habe ich meinen Shoppingmuffel von einer ganz anderen Seite kennengelernt. ;-)

In Bangkok zum Shoppen unterwegs war Bloggerin Karina. Auf ihrem Blog Zauberhaftes Anderswo könnt ihr mehr über sie und ihrer Reisen über und unter Wasser erfahren.  Sie hat in Bangkok auch Blind Booking mit uns getestet, ihre Erfahrungen dazu findet ihr hier.